Ziele

  • 1 Anlaufstelle im Unterland, die alle Therapien sinnvoll koordiniert und praktiziert.
  • Therapeuten in einem multidisziplinären Team, die sich untereinander problemlos verständigen (können).
  • Unabhängige Anlaufstelle für Hilfsmittelversorgung in Zusammenarbeit mit Orthopäden u. Therapeuten.
  • Zusammenarbeit mit Fachärzten z. B. entwicklungsdiagnostische Untersuchungen, Orthopäden.
  • Verordnungen und Kontrolle von Hilfsmitteln.
  • Zusammenarbeit mit bestehenden Institutionen im Rahmen der Therapie-Möglichkeiten.
  • Multidisziplinäres Team von Therapeuten (Physio, Logo, Ergo) und Pädagogen (KonduktorInnen, Sonderpädagogen).
  • Einzel- und Gruppentherapie, pädagog. Angebot

Vorteile

  • Bestmögliche Förderung entwicklungsverzögerter Kinder
  • Langfristig verminderter Pflegebedarf
  • Vorbeugung von Spätschäden
  • Entlastung der Eltern durch Entfall der Therapiekoordination und täglicher Fahrzeiten
  • Effizienz der Therapeuten (weniger Ausfallzeiten, weniger Fahrzeiten durch Wegfall von Hausbesuchen, weniger Leerzeiten), optimierte Auslastung von Ärzten und Therapeuten.
  • Finanzielle Ressourcen bleiben in Tirol und kommen aus anderen Bundesländern (Salzburg, Kärnten, Vorarlberg) hinzu.

Sinnvolle Therapien als vorbeugende Maßnahme, um die Selbstständigkeit der Kinder zu stärken, was wiederum eine Entlastung des Sozialbudgets auf längere Sicht bedeutet.

Tagesablauf

In den Ablauf fließen therapeutische und pädagogische Aspekte ineinander. Die Kinder sind dem Alter und Entwicklungsstand entsprechend in Kleingruppen aufgeteilt, wobei ein Wechsel von Gruppenangeboten und Einzeltherapie stattfindet.

Schwerpunkt der Förderung liegt bei:

  • der Motorik
  • der kognitiven Entwicklung
  • der Wahrnehmung
  • der Kommunikation und dem sozialen Lernen
  • der Alltagsbewältigung, funktionelles Selbsthilfetraining (Selbstständiges essen, Klotraining, Fortbewegen etc.).

Der Förderbedarf richtet sich nach den jeweiligen Beeinträchtigungen des einzelnen Kindes. Damit hängt auch zusammen, wie oft und wie lange das Kind jeweils die Gruppen besucht.
Die konduktive Förderung ist ein aktives Lernsystem, das die Gesamtpersönlichkeit des Kindes in allen Bereichen und einzelnen Lernschritten erfasst und systematisch entfaltet.

Ziel ist es, die Kinder auf ihrem Weg zur größtmöglichen Selbstständigkeit zu begleiten!!!

Die Kinder werden nicht wohin gesetzt, getragen, gehoben, geschoben, sondern es stehen genügend Zeit, die richtige Anleitung und entsprechende Hilfsmittel zur Verfügung , dass die Kinder Übergänge – z.B. auch von einer Lage in eine andere – (wie etwa vom Sitzen zum Stehen) oder räumliche Distanzen möglichst aktiv bewältigen können.