Gehirnverletzung

Schädelverletzungen mit Gehirnbeteiligung kommen sehr häufig vor. Von 100.000 Menschen sind jährlich 800 betroffen. Die Schwere der Verletzungen kann sehr unterschiedlich sein. Unter 40 Jahren ist ein Schädel-Hirn-Trauma die häufigste Todesursache. Die häufigsten Gründe für ein SHT sind Verkehrsunfälle, Stürze, Schläge, Arbeits- und Sportunfälle. Unter Gehirnverletzung versteht man eine Verletzung des Gehirns, die unabhängig vom Alter eintritt. Eine Gehirnverletzung kann für die betroffene Person eine massive Behinderung darstellen und sich durch unterschiedliche Formen kognitiver Beeinträchtigungen wie z. B. Aufmerksamkeit, Gedächtnis oder Störungen der Motorik äußern.

Zur Gehirnverletzung zählen jegliche Art von vaskulären Verletzungen, die nicht direkt durch äußere Faktoren verursacht wurden. Eine Gehirnverletzung muss von einem a Schädel-Hirn-Trauma unterschieden werden, da letzteres dadurch entsteht, dass eine von außen einwirkende Kraft das Gehirn verletzt.

Traumatische Gehirnverletzung (TGV), welche ebenfalls bekannt ist als intrakraniale Verletzung, wird durch den Schweregrad kategorisiert, die Art der Verletzung (intern oder extern) und andere Funktionen, wie die Lage der erlangten Verletzung. Wenn wir über Gehirn- oder Kopfverletzung sprechen, beziehen wir uns üblicherweise auf eine traumatische Gehirnverletzung.

TGV ist eine Hauptursache von Behinderung und kognitiver Beeinträchtigung, speziell im Kindes- und Jugendalter. Eine interessante Tatsache ist, dass Männer Gehirnverletzungen häufiger erleiden als Frauen. Ursachen und Symptome sind verschieden und hängen vom Typ der Verletzung ab. Die Hauptursachen sind Stürze, Verkehrsunfälle, Gewalt und Sport.

Verschiedene Gehirnverletzungen verursachen eine signifikante Beeinträchtigung auf die Wahrnehmung und kognitiven Fähigkeiten. Das Beibehalten starker kognitiver Fähigkeiten, ist ein wichtiger Aspekt der Gehirngesundheit und haben Einfluss auf die Lebensqualität.

Eine Gehirnverletzungsrehabilitation nimmt eine lange Zeit in Anspruch und erfordert für gewöhnlich eine Vielzahl an Übungen und Behandlungen, welche mit einem Spezialisten abgesprochen werden sollte.

 

 

Schritt für Schritt bietet unter anderem auch umfassende Beratung und Unterstützung der Eltern und Angehörigen an. Zudem wird bei der Hilfsmittelversorgung eng mit dem Facharzt, dem Hilfsmittelversorger und den Therapeuten zusammengearbeitet, um die beste Lösung für die Kinder zu finden.