Ertrinkungsunfall

Ertrinkungsunfall

Beim Ertrinken handelt es sich um das Einatmen von Flüssigkeit und somit um eine Form der Asphyxie.

Vor allem bei Kindern gehört das Ertrinken zu den häufigsten Todesursachen. Gelangt statt Luft Wasser in den Atmungstrakt wird das Atmungs-System gestört. Durch den Tauchreflex kann ein zusätzlicher Glottiskrampf ausgelöst werden, der zu einem endgültigen Atemstillstand führen kann. Die Organe erhalten nicht den benötigten Sauerstoff und sind somit unterbelüftet. Dieser hypoxische Zustand kann letztendlich eine Form des Erstickungstodes sein. Hierbei sind Art und Menge der aufgenommenen Flüssigkeit entscheidend für den Schweregrad der Störung. Konnte der Betroffene jedoch reanimiert werden, so ist vom Beinahe-Ertrinken die Rede.

 Bei einem bewusstlosen jedoch noch lebenden Patienten kann es zunächst einmal zu starken Hustenanfällen kommen. Rasselgeräusche aufgrund von Flüssigkeit in der Lunge sind zu hören. Der Sauerstoffmangel zeigt sich an livide verfärbten und kalten Extremitäten und Lippen.

Nach dem Bergen des Verunglückten ist eine sofortige Reanimation im Rahmen der ersten Hilfe erforderlich. Der Betroffene sollte warm gehalten werden.

Über weitergehende Therapien wie Physio-, Ergotherapie oder Logopädie wird der Arzt beraten.

 

 

Schritt für Schritt bietet unter anderem auch umfassende Beratung und Unterstützung der Eltern und Angehörigen an. Zudem wird bei der Hilfsmittelversorgung eng mit dem Facharzt, dem Hilfsmittelversorger und den Therapeuten zusammengearbeitet, um die beste Lösung für die Kinder zu finden.